Mehr als ein Fach: Religionsunterricht transparent und überzeugend vorstellen

Für den Reli­gi­ons­un­ter­richt lässt sich beson­ders gut auf Eltern­aben­den oder an Tagen der offe­nen Tür wer­ben. In den kom­men­den Wochen ist es wie­der soweit. Beson­ders wir­kungs­voll gelingt so ein Vor­ha­ben, wenn Mate­ria­li­en für den Reli­gi­ons­un­ter­richt leben­dig und pra­xis­nah vor­ge­stellt werden.

Statt nur dar­über zu spre­chen, soll­ten aus­ge­wähl­te Arbeits­hef­te, krea­ti­ve Pro­jek­te, Bild­kar­ten oder digi­ta­le Ange­bo­te anschau­lich aus­ge­legt und erklärt wer­den. Eine kur­ze Ein­füh­rung in Zie­le und Wer­te des Reli­gi­ons­un­ter­richts – wie die Bedeu­tung von Kin­der­fra­gen, ethi­sche Bil­dung oder inter­re­li­giö­ses Ler­nen – schafft Vertrauen.

Kon­kre­te Bei­spie­le aus dem Unter­richt, etwa ein Pro­jekt zu Fes­ten ver­schie­de­ner Reli­gio­nen oder sozia­le Aktio­nen, zei­gen die Rele­vanz im All­tag der Kin­der. Eltern schät­zen Trans­pa­renz: Ein Ein­blick in Lehr­plä­ne, Metho­den und Bewer­tungs­for­men nimmt vie­le Unsi­cher­hei­ten. Offe­ne Gesprä­che, Raum für Fra­gen und klei­ne Mit­mach­ak­tio­nen för­dern Inter­es­se und stär­ken die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Schu­le und Eltern­haus nachhaltig.


Für Thüringen

Alle Infor­ma­tio­nen und wei­te­re Vide­os fin­den sich auf 

Infor­ma­ti­ons­fly­er für die Grund- und wei­ter­füh­ren­de Schu­len kön­nen per Mail kos­ten­frei unter ru@ekmd.de bestellt werden.


Für Sachsen-Anhalt

Ein über­sicht­li­cher Infor­ma­ti­ons­fly­er des Lan­des fin­det sich hier:


Praktische Ideen

Mit einem Kurzfilm Theologisieren

Einen Kurz­film aus dem Ange­bot des Medi­en­zen­trums prä­sen­tie­ren und theo­lo­gi­schen bzw. phi­lo­so­phi­sche Fra­gen dazu aus­le­gen und zum Gespräch ein­la­den, beispielsweise …

Denkst Du, dass die Men­schen die Welt bes­ser machen kön­nen?
Wel­che Regeln sind Dir wich­tig?
Wohin gehen die Toten?


Einen Gotteskoffer vorstellen

Die­sen Kof­fer kann man selbst erstel­len und mit eige­nen Gegen­stän­den befül­len. Er ent­hält eine Samm­lung mit Sym­bo­len zu bibli­schen Got­tes­na­men. Alter­na­tiv kön­nen auch Bild­kar­ten aus­ge­legt wer­den um in den Aus­tausch unmd das Gespräch zu kom­men. Dazu die Frage:

Wie wür­dest Du Gott beschrei­ben? Was denkst du?

Als groß und unbe­greif­lich?
Als einen ver­bor­ge­nen Gott?
Als einen Gott in dem wir leben, in dem wir uns bewe­gen, in dem wir sind?


Die Wertepyramide

Es ist hilf­reich, wenn Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Tag der Offe­nen mit für den Reli­gi­ons­un­ter­richt spre­chen. Mit einem Sta­pel von Wer­ten könenn sie mit Besu­chen­den in ein Gespräch ein­tre­ten. Stel­le mit den fol­gen­den Ele­men­ten eine Wer­te­py­ra­mi­de zusam­men:
Die Basis – Die sozia­le Ebe­ne – Die indi­viuel­le Ebe­ne – Die Spitze

Die Wertebegriffe

  • Ver­trau­en
  • Wür­de
  • Respekt
  • Ehr­lich­keit
  • Acht­sam­keit
  • Tole­ranz
  • Lie­be
  • Empathie/Mitgefühl
  • Hilfs­be­reit­schaft
  • Gerech­tig­keit
  • Ver­ant­wor­tung
  • Mut
  • Gewis­sen
  • Selbst­re­fle­xi­on
  • Ver­ge­bung
  • Dank­bar­keit
  • Frie­den
  • Soli­da­ri­tät
  • Nach­hal­tig­keit
  • Nächs­ten­lie­be
  • Zivil­cou­ra­ge